Ziel des designxport Magazin ist es: die digitale in der analogen Wirklichkeit erlebbar machen. Um die zu erreichen wurde einen analoger Blog initiierte. Die Macher verschickten analoge Einwegkameras und USB-Sticks und baten Soloselbständige, feste und freie Mitarbeiter kleinerer und größerer Hamburger Designbüros – unter zusätzlicher Zuhilfenahme ihrer digitalen Handykameras – ihren Alltag in Bild und Wort zu dokumentieren. Ein Experiment mit Folgen. 16 Designer und Freunde sandten ihre Fotoblogs: Me, myself & I, so und hier lebe und arbeite ich, hier tanke ich auf, das gefällt mir – analog zu erleben auf den folgenden Seiten.
Glaubt mir, ich hab dieses Jahr oft über Schriften nachgedacht, experimentiert und gebastelt…. keine konnte mich ganz überzeugen. Umso mehr freute ich mich, als ich
vor etwa zwei Wochen mit ner Helvetica und Wirbel Struktur rumbastelte und merkte das es diesmal passt.
Ich bin mir sicher das es von dieser “Zebretica” (halb Zebra, halb Helvetica) in den nächsten Wochen noch einige andere Schnitte und Modifikationen, es war mir aber ein Anliegen Euch diese Schrift unter den Weihnachtsbaum zu legen. Die Schrift steht hier zum freien Download (privaten Zwecken).
Hier auf dem Blog wird sich in den nächsten Wochen einiges verändern. Neben der Trennung von privaten und freiberuflichen Projekten, gibt es ein gründliches Relaunch und endlich wieder neue Schriften. Eine der ersten Neuerungen ist die Tatsache, dass auch ich jetzt bei Flattr mitmache.
Was ist dieses Flattr überhaupt?
Viele von euch werden in den letzten Monaten schon über den ein oder anderen Button gestolpert sein, Wikipedia beschreibt die Idee folgendermaßen:“Flattr ist ein Social-Payment-Service mit Sitz in Malmö, Schweden, bei dem der Benutzer monatlich einen frei wählbaren Abonnementsbetrag auf ein Konto einbezahlt. Die Medienanbieter platzieren auf ihrer Website einen Flattr-Button, den der Nutzer anklicken kann, wenn ihm der Internetinhalt gefällt. Am Monatsende wird der Abonnementsbetrag des Nutzers gemäß seinen Klicks an die Medienanbieter verteilt.”
Was ist so neu daran? Spenden gab es doch schon immer!
Ich sehe Flattr als eine gute Möglichkeit Webinhalte zu honorieren. Der Name Flattr setzt sich zusammen aus dem Begriff Flatrate (Pauschalgebühr) und dem englischen Verb to flatter (jemandem schmeicheln). Diese beiden Aspekte machen die Idee für mich so spannend, denn ich bin schon lange bereit für die unzähligen Informationen/ Möglichkeiten, die mir die Kreativen im Internet bieten, zu zahlen. Natürlich gibt es unterschiedliche Modelle wie so etwas aussehen könnte, wie z.B. die Kulturflatrate. Aber das spannende an Flattr ist: ich kann bestimmen wieviel mir die Informationen/ Möglichkeiten des Internet wert sind und die Flattrgebühr so verteilen, wie ich mag.
Wie erlebe ich persönlich Flattr bislang: Ich zahle zur Zeit monatlich 8 Euro in den Flattr Topf, im letzten Monat habe ich 14 mal auf den Flattr-Knopf gedrückt, um mich bei den Autoren zu bedanken. Pro Knopfdruck waren dies in meinem Fall 0,57 Euro
(8 Euro : 14x Danke). Beim nächsten Mal werden es vielleicht ein paar mehr Menschen, aber – und das ist das schöne – es bleibt bei dem Betrag, den ich vorher festlege. Ab und an werde ich zu Monatsende mal checken bei wievielen Menschen ich geflattert habe und ob mein Beitrag noch angemessen ist, falls Nein, kann ich ganz einfach nach oben oder unten nachbessern.
Ich würde mich freuen, wenn sich das ganze System weiter ausbaut und auf Dauer etabliert. Ich fänd es toll das ein oder andere Flattr Dankeschön für meine Schriften zu bekommen. Reich wird man dadurch zwar nicht, aber es motiviert und bestärkt.
Ich brauche dringend Eure Hilfe, Johanna (29, Dipl Pädagogin) und ich (36, selbst. Grafiker) sind auf der Suche nach ner ner neuen Bleibe in Hamburg, wär toll wenn Ihr Augen und Ohren aufhalten könntet und alles an uns weiterleitet.
Wunschkonzert:
Lage: die üblichen Stadtteile (Schanze, Eimsbüttel, St. Pauli, Altona, Ottensen,
St. Georg) lassen uns aber auch von anderen Fleckchen verzaubern.
Größe: mindestens 2,5 Zimmer – ab 50 qm.
Kosten: bis 850 Euro warm.
Makler: geht wohl nicht ohne )-:
Sonst: schön wär schön.
Update:
wir haben inzwischen einen neuen heimathafen gefunden ((((-:
schluss mit pause drücken, meine letzten tage
und wochen waren sehr arbeitsintensiv und sind
es noch immer… nun ist es aber an der zeit
euch teilhaben zu lassen. also spitzt die ohren: was krempelst du eigentlich um?
ich bin kräftig dabei, mich als grafiker für urbanes design und markenführung selbständig zu machen,
es gibt viel zu organisieren, und zu strukturieren.
zur zeit schreibe ich meinen businessplan.
da ein professioneller blick von aussen bei themen
wie produkt- und zielgruppendefinition, konkurenz-
analyse und markterkundung nie schaden kann,
lass ich mich bei dem ganzen vom garage projekt
unterstützen und kann diese art von existenzgründer
coaching jedem nur ans herz legen. wie läuft es bis jetzt?
prima, die ersten grossen kunden mit tollen
aufträgen sind im boot und wurden bereits zu
aller zufriedenheit bedient. wie geht es weiter?
business plan weiter schreiben, mich weiter coachen
lassen und mich mich weiter positionieren. in den
nächsten monaten wird auch hier einiges passieren,
der blog zieht und macht platz für ein etwas kunden-
freundlicheren internetauftritt.
was noch?
muss einfach mal loswerden das ich euch alle vermisst habe, und mich freue nun wieder regelmässig bloggen/ netzwerken.
grüsse gehen raus an roitsch, kopfbunt, den stilpiraten und an alle störteblogger.
vor allem aber ein besonders grosses danke an die dame meines herzens und alle meine lieben, die mich grade so sehr unterstützen.
es ist vollbracht, ich habe meine mappe und meinen lebenslauf einem frühlingsputz unterzogen und alles strahlt und blinkt im pdf format.
neue fakten meiner arbeitserzeugnisse aus den bereichen designgestaltung & fotografie mussten auf den tisch.
neben den fertigen arbeiten wird auch der spannende weg des entstehens in form von skizzen, notizen und arbeitsumgebung dargestellt.
geht auf entdeckungstour, denkt bitte an mich, wenn ein grafiker / designer und oder art director gesucht wird, freie grafik arbeiten zu leisten sind oder ihr eine agentur/bürogemeinschaft kennt, die ich noch von meinen qualitäten überzeugen könnte. mein ziel ist eine festanstellung als grafiker/designer in einer agentur in der mein arbeitsschwerpunkt im layout/logo gestaltung/und c.i liegt, aber auch freie aufträge/andere aufgaben würden mich begeistern.
zufälle gibts…. nachdem ich vor einigen tagen beschloss, hier in zukunft mehr über das medium papier zu schreiben, bereits die ersten hersteller angeschrieben hatte (vielen dank schon jetzt für die einzigartigen muster), erfuhr ich durch patrik, dass typosition eine neue plattform namens papierbotschaft, über papier online gebracht hat.
auch wenn es dafür keiner erklärung bedarf, sondern dieser schritt längst überfällig war, hier ein wenig zu den beweggründen der macher:
“für uns als designbüro sind neben schriften, layout, fotos und farben auch die materialien und deren verarbeitung oder gar veredelung ein teil des gesamten designkonzeptes. typosition. hat sich nicht nur der qualität design und typografie verschrieben, sondern auch der liebe zur materialität und haptik. es gibt zwar eine vielzahl von online-communities, webplattformen, blogs etc., die sich mit typografie und grafikdesign auseinandersetzen – was aber die nutzung von papier als designelement angeht, bleibt einem nur das zusammensuchen der informationen über die einzelnen hersteller und anbieter. diese lücke wollen wir mit der papierbotschaft schliessen. wir werden über materialien ebenso berichten wie über ihre verwendung im design, über verarbeitungs- und veredelungsmöglichkeiten, aber auch über papier als kulturgut.”
ich für meinen teil bin mehr als gespannt und verspreche häufig vorbei zu schauen, aber auch weiter fleißig papier muster zu sichten und ebenfalls von zeit zu zeit über tolle materialen hier zu berichten. hier geht es zur papierbotschaft.
okay… der nerd faktor dieser meldung ist bedenklich, aber in den letzen wochen sind einige kleine und große iphone programme auf den markt gekommen die dem designer unterwegs nützlich sein können oder zumindest ganz unterhaltsam sind. so z.b. fontshuffle (fontshop) ist inspirationsquelle für schriften. mehrere hundert schriftfamilien sind wie ein stammbaum nach ähnlichkeit sortiert. mit nur zwei fingertipps navigierst du zu sechs schriftarten, deren stil dir zusagt: visuell und ohne vorkenntnisse. du benötigst weder den namen, noch die gattung einer gesuchten schrift, kannst aber beides spielerisch erlernen. schüttel das suchergebnis und misch neue alternativen hinzu. lass dir sich zu einer lieblingsschrift den mustertext anzeigen oder teste den font mit deinen eigenen worten. kipp den den bildschirm um einen blick auf das figurenverzeichnis zu werfen. auf zum kostenlosen typo-spass.