Als ich letzte Woche ne Einladung von Thomas Praus zum iPad Magazin testen und Italienisch Essen erhielt, war ich sehr skeptisch. Gruppenkuscheln 2.0 für ein Magazin vom “Klassenfeind” Axel Springer Verlag? Die Location, das Floating Home im Hamburger Sporthafen, einfach alles war mir ein wenig zu doll. Die Neugier siegte jedoch und so war ich gestern mit dabei und lernte den ICONIST kennen.
Es wurde ein netter Abend, ich traf viele Web 2.0 Bekannte mit denen ich gerne mal wieder den Abend verbracht habe, das Essen war lecker und auch die Gläser wurden gut befüllt. Und irgendwann wurde das Lifestyle-Magazin in den Mittelpunkt gerückt. (weiterlesen…)
vor etwa einem Jahr schrieb ich hier über das Gesellschaftsmagazin welches man fühlen, riechen und liebgewinnen muss. Das FROH! Magazin möchte Menschen dazu inspirieren, neu über die Gesellschaft nachzudenken, in der wir leben. Die Magazinmacher glauben, dass das am Besten mit einem Non-Profit-Konzept zu realisieren ist: FROH! kommt komplett ohne Werbung aus und stellt damit eine unabhängige Stimme im medialen Diskurs dar. Dem Leser wird ein Heft geboten, das sich auf 100 Seiten ausschließlich auf Inhalt konzentriert.
Mit jeder Ausgabe greifen die Macher ein spezielles Thema auf. Nun ist die fünfte Ausgabe von FROH! erschienen und weil es draußen immer dunkler wird, haben die Macher mal LICHT gemacht und erzählen diesmal von Signalraketen und Irrlichtern, von Lebenslichtern, Energiesparlampen und davon, was sie machen, wenn das Licht aus ist. (weiterlesen…)
Fette Beute: 2 x ein limimierter “Leben auf St. Pauli” GUDBERG Kalender.
Das GUDBERG Kalenderbuch, das für 2011 bereits im neunten Jahr erscheint, widmet sich diesmal ganz dem Leben auf Sankt Pauli. Wieso leben wir hier eigentlich so gerne? Wo sind die tollsten Ecken? Wo die besten Cafés?
In einem Mix aus Fotografie, Grafik und Text wollen die Macher das Gefühl des Stadtteils rüberbringen und einen außergewöhnlichen Zeitplaner erstellen, der für Sankt Paulianer ebenso schön zu nutzen sein soll, wie für Leute von außerhalb.
Wie jedes Jahr bietet das GUDBERG Kalenderbuch viel Platz für eigene Einträge, läßt Raum für Gedanken und überrascht mit vielen kleinen Details und Nettigkeiten. (weiterlesen…)
Die Unterzeile “Formschön kommunizieren” sagt schon alles. Schöne und besondere Briefbögen, Kuverts und Visitenkarten – diese liebevoll zusammengetragene
Sammlung origineller Geschäftsausstattungen lässt mein Designerherz höher schlagen.
Wer gerade sein eigenes Unternehmen gründet oder lediglich versucht, sich in der Geschäftswelt zu behaupten – drei Elemente sind für jede Firma unverzichtbar: Briefpapier, Kuvert und Visitenkarte. Gemeinsam mit dem Firmenlogo verkörpern diese drei Dinge die Grundsäulen einer wohl definierten Corporate Identity. Trotz ihrer scheinbaren Kurzlebigkeit kann man die unterschwellige Wirkung einer eleganten Geschäftsausstattung gar nicht hoch genug einschätzen. Gutes Briefpapier ist wie ein fleißiger Mitarbeiter, der hart für Sie arbeitet, Ihr Image als Firma oder Freiberufler direkt ausdrückt und Ihre Werte und Ziele konkret vermittelt. Viele der weltweit erfolgreichsten Unternehmen, egal ob groß oder klein, legen seit jeher großen Wert auf prägnante Geschäftsdrucksachen. Egal, in welcher Branche Sie arbeiten: Diese drei Elemente der Corporate Identity sind für jeden Geschäftserfolg unerlässlich.
Dieses Buch präsentiert mehr als 200 herausragende Beispiele für Geschäfts-
drucksachen von Unternehmen aus der ganzen Welt. (weiterlesen…)
Auch wenn es grade wirklich genug zu tun gibt, es gibt Momente da will man einfach mal in Ruhe mit seinem Technik-Schnickschnack experimentieren und dabei entspannen. Zum Glück gibt es heute einige Gadgets und Apps bei denen man wirklich gar nichts falsch machen kann und das Ergebnis immer gut aussieht.
Meine derzeitige Lieblingsfreizeitbeschäftigung sind Zeitrafferaufnahmen. Das ganze mache ich mit IZeitraffer auf dem Iphone – das Telefon mit dem Apfel ist zwar nicht unbedingt bekannt für seine hervorragende Bildqualität, aber für kleine Filmchen reicht es allemal.. (weiterlesen…)
Ich liebe gut gemachte Infografiken und wenn diese dann auch noch so unnützliche Themen enthalten wie: “Welcher Bart passt zu welchem Gesicht? Welche Musikstile beeinflussen sich wie? Welche Moralvorstellungen verbinden sich mit welcher Religion? Was verbraucht mehr Kalorien: Blümchensex oder Lesen?” dann ist das große Unterhaltng an der ich mich nicht sattsehen kann.
David McCandless ist einer der angesagtesten Informationsdesigner und gehört zu einer neuen Generation von Journalisten. Er setzt spannende Fakten ebenso überzeugend ins Bild wie komplizierte Zusammenhänge. Mithilfe von Farben und Formen macht er Wissen sichtbar. So entsteht aus über einhundert originellen Bildern ein Kaleidoskop aus nützlichem und unnützem Wissen, das einfach Spaß macht.
Fazit: Hoher Spaßfaktor voller Anregungen und Überraschungen. (weiterlesen…)
Vor etwa einem Jahr habe ich hier einen Post über Tagging oder genauer Pixação als Mittel des Klassenkampfs in Brasilien geschrieben. Die Kommentare waren sehr geteilt und des Öfteren tauchte das Wort Vandalismus auf.
Auch wenn einige es nicht so sehen, Graffiti hat viel mit Kalligrafie, also der Kunst des “Schönschreibens”, zu tun. So entwickelten einige KünstlerInnen, wie zum Beispiel der Berliner Streetartist Akim oder der französische Urban Artist L’Atlas, sogar eigene Formen der Schriftgestaltung.
Ein wundervolles Beispiel für urbane Kalligrafie ist der Niederländer Niels Shoe Meulman. Mit seinen “Calligraffiti”Arbeiten geht er zurück an den Anfang der Schriftkunst und verbindet »traditionelle Handstyles mit einer großstädtisch Grundhaltung.« Wie dies aussehen kann sieht man am besten in diesem sehr stimmungsvollen Video.
Bevor ich jetzt losrenne und mir einen Kalligrafie Pinsel besorge, hier noch einige Links mit mehr Informationen:
Hier auf dem Blog wird sich in den nächsten Wochen einiges verändern. Neben der Trennung von privaten und freiberuflichen Projekten, gibt es ein gründliches Relaunch und endlich wieder neue Schriften. Eine der ersten Neuerungen ist die Tatsache, dass auch ich jetzt bei Flattr mitmache.
Was ist dieses Flattr überhaupt?
Viele von euch werden in den letzten Monaten schon über den ein oder anderen Button gestolpert sein, Wikipedia beschreibt die Idee folgendermaßen:“Flattr ist ein Social-Payment-Service mit Sitz in Malmö, Schweden, bei dem der Benutzer monatlich einen frei wählbaren Abonnementsbetrag auf ein Konto einbezahlt. Die Medienanbieter platzieren auf ihrer Website einen Flattr-Button, den der Nutzer anklicken kann, wenn ihm der Internetinhalt gefällt. Am Monatsende wird der Abonnementsbetrag des Nutzers gemäß seinen Klicks an die Medienanbieter verteilt.”
Was ist so neu daran? Spenden gab es doch schon immer!
Ich sehe Flattr als eine gute Möglichkeit Webinhalte zu honorieren. Der Name Flattr setzt sich zusammen aus dem Begriff Flatrate (Pauschalgebühr) und dem englischen Verb to flatter (jemandem schmeicheln). Diese beiden Aspekte machen die Idee für mich so spannend, denn ich bin schon lange bereit für die unzähligen Informationen/ Möglichkeiten, die mir die Kreativen im Internet bieten, zu zahlen. Natürlich gibt es unterschiedliche Modelle wie so etwas aussehen könnte, wie z.B. die Kulturflatrate. Aber das spannende an Flattr ist: ich kann bestimmen wieviel mir die Informationen/ Möglichkeiten des Internet wert sind und die Flattrgebühr so verteilen, wie ich mag.
Wie erlebe ich persönlich Flattr bislang: Ich zahle zur Zeit monatlich 8 Euro in den Flattr Topf, im letzten Monat habe ich 14 mal auf den Flattr-Knopf gedrückt, um mich bei den Autoren zu bedanken. Pro Knopfdruck waren dies in meinem Fall 0,57 Euro
(8 Euro : 14x Danke). Beim nächsten Mal werden es vielleicht ein paar mehr Menschen, aber – und das ist das schöne – es bleibt bei dem Betrag, den ich vorher festlege. Ab und an werde ich zu Monatsende mal checken bei wievielen Menschen ich geflattert habe und ob mein Beitrag noch angemessen ist, falls Nein, kann ich ganz einfach nach oben oder unten nachbessern.
Ich würde mich freuen, wenn sich das ganze System weiter ausbaut und auf Dauer etabliert. Ich fänd es toll das ein oder andere Flattr Dankeschön für meine Schriften zu bekommen. Reich wird man dadurch zwar nicht, aber es motiviert und bestärkt.